Samstag, 14. März 2009
Tanzboden
Eine weitere Tour mit dem SAC Uto stand an. Eigentlich war eine Wochenendtour auf das Chli Bielenhorn geplant, die jedoch leider wegen erheblicher Lawinengefahr und schlechten Wetters abgesagt wurde. Die Alternativtour ging auf den Tanzboden ins Toggenburg. Wir liefen zunächst von Üetliburg durch Wald zur Alp Egg, die jedoch geschlossen hatte. Dann ging es auf dem Bergrücken leicht bergauf zum Regelstein, wo wir einen tollen Ausblick auf Säntis, Churfirsten, Zürichsee, Speer und Glarner Land hatten. Weiter ging es entlang des Toggenburger Höhenwegs bergauf und bergab durch einen Wald und Lichtungen, bis man den Tanzboden erreicht. Der Weg zieht sich ganz schön und anhand der Wegmarkierungen hat man das Gefühl, man kommt kaum vorwärts. Mit Pausen haben wir für die 850hm 5.5h benötigt. Es sind einige Gegensteigungen zu bewältigen, womit sich die Höhenmeter aufsummieren. Man kann sich praktisch nicht verlaufen, der Weg ist gut gespurt. Nach Besuch des Gipfelkreuzes und des Bergrestaurants auf dem Tanzboden schlugen wir den Weg nach Ebnat-Kappel ein - immer Aug in Aug mit dem Säntis. Dafür brauchten wir nochmals 2h inklusive Pause (830hm). Die Tour ist im Buch "50 Schneeschuhtouren in der Schweiz" beschrieben (Nr. 32). Die Tour ist mit 5.5h Auf- und Abstieg recht knapp bemessen. Es lassen sich jedoch zahlreiche Varianten wählen.
Sonntag, 8. März 2009
Wirzweli/Dallenwil
Und wieder hat es uns ins schneeschuhfreundliche Wirzweli verschlagen. Wir wollten diesmal nun doch den Titlis sehen, der uns das letzte Mal noch verborgen blieb. Wir wählten diesmal die Schneeschuhtrails Tannenpfad und Panoramawelt. Zunächst führt der Weg über Gummen durch den Wald bis man die Gummenalp (1571m) erreicht. Die 350 Höhenmeter verlaufen mehr oder weniger steil. Oben auf dem Hang genossen wir die Aussicht in die Zentralschweiz (inkl. Titlis) und machten wir noch einen kurzen Abstecher zu einem Aussichtspunkt, bevor wir zu dem Panorama-Welt-Trail bergab starteten. Insgesamt brauchten wir für beide Trails 3 Stunden.
Sonntag, 1. März 2009
Waldibüel
Dies war unsere erste Tour mit dem SAC Uto. Es ging nach Schuders (1272m), einem 55-Einwohner grossen Nest im Prättigau - eine Gegend, in der wir bislang noch nicht gewesen sind. Von Schuders ging es dann mit den Schneeschuhen zunächst über die (eingeschneite) Sommerstrasse zum Maiensäss. Von dort folgten wir vorhandenen Spuren immer weiter und steiler bergauf, bis wir den Waldibüel (1901m) erreichten. Eigentlich war noch der Drosbüel (2002m) geplant, den wir jedoch aus Zeitgründen nicht mehr in Angriff genommen haben. Der Weg bergab nach Schuders verlief sehr schnell, so dass wir schon bald das Restaurant Gaisschära erreichten. Dort wurden wir mit selbstgebackenem Kuchen und leckerem Kaffee verwöhnt. Es war eine tolle Tour in einer tollen Gegend bei tollem Wetter und mit netten Leuten.
Sonntag, 15. Februar 2009
Obere Bogmen
Seit langem ging es mal wieder mit den Schneeschuhen los. Diesmal knapp 1000hm nach oben und unten und durch kniehohen Neuschnee. Um der hohen Lawinengefahr zu trotzen, haben wir uns einer geführten Bergtour angeschlossen. Dies hatte natürlich auch den Vorteil, dass der Bergführer gespurt hatte. Es ging von Rufi (bei Schänis) von 430 hm bergauf über die Untere Bogmen über einen Bergrücken und zum Schluss durch ein Waldstück auf den oberen Bogmen. Oben gibt es eine knuffige Bergbeiz, die auch im Winter geöffnet hat. Bergab ging es die 1000hm diretissima durch den kniehohen Neuschnee, der die Oberschenkel ziemlich beanspruchte. Es war eine schöne sonnige Tour mit guter Sicht auf die Linth-Ebene, die Rigi mit Pilatus, Glarner Land mit Glarus, und auf der anderen Seite Richtung Speer. Leider konnten wir das geplante Gipfelziel (Hünerchropf) aufgrund der Lawinengefahr nicht anpeilen, aber auch ohne Gipfel war es mal wieder schön draussen gewesen zu sein.
Samstag, 10. Januar 2009
Firsthöreli
Ich habe mich einer geführten Schneeschuhtour angeschlossen, bei der es auf das Firsthöreli (2129m) ging. Firsthöreli ist ein recht markanter Berg (sieht ein wenig aus wie Weisshorn en miniature) im Muotathal/Bisisthal. Schon an unserem Ausgangspunkt Restaurant Schwarzenbach (955m) löste sich der Hochnebel auf. Wir liefen zunächst eine Strasse, die gut durch die Skifahrer gedeckelt wurde, in einigen Kurven entlang bis Stäfeli. Dann ging es weiter sanft ansteigend über Galtenäbnet bzw. Hüttenboden und dann schliesslich recht steil auf den Gipfel. Der Weg war recht lang und auch 400 Höhenmeter vor dem Gipfel sieht das Firsthöreli höher und weiter aus als es ist. Es waren viele Skifahrer unterwegs und dementsprechend viele Skispuren vorhanden. Nach einer Gipfelrast, Fotos und Eintrag ins Gipfelbuch ging es auf demselben Weg wieder zurück, bis auf die Diretissima vom Berg hinunter. Sie war mir etwas steil mit meinen Schneeschuhen, so dass ich lieber kontrolliert auf dem Hosenboden hinuntergerutscht bin. Die Tour war recht anstrengend, 1200hm mit Schneeschuhen sind nicht zu unterschätzen.
Samstag, 3. Januar 2009
Kleine Scheidegg
Lange wussten wir nicht, was wir machen: mit oder ohne Schneeschuhe, Grindelwald, Wengen oder Niederhorn? Letztendlich siegte Grindelwald ohne Schneeschuhe. Wir fuhren mit gefühlten 1000 Skifahrern zur Kleinen Scheidegg. Um den Skizirkus ein wenig zu entkommen, liefen wir von dort aus wieder den Weg retour nach Grindelwald (1100hm). Bis Alpiglen verläuft ein offizieller Winterwanderweg nebst Schlittelpiste, bis nach Brandegg bzw. Grindelwald liefen wir zunächst über die Schlittelpiste und dann über eine Strasse bzw. gespurte Wege. Ganz kurz mussten wir die Schneeschuhe anziehen. Das Wetter war traumhaft, es war nur noch ganz wenig Hochnebel über Grindelwald, der sich aber schnell auflöste. Da wir im Schatten der Eigernordwand liefen, war es natürlich entsprechend kalt (-10°C).
Freitag, 2. Januar 2009
Lauchernalp
Nach der Rigi-Tour gehen auf die Nummer sicher und weichen mal auf die sicheren Winterwanderwege aus. Leider sind diese nicht so vielseitig, aber wir kommen trotzdem ein wenig in Bewegung. So ging es diesmal auf die Lauchernalp. Von dort fuhren wir - mit zahlreichen Skifahrern - auf den Hockenhorngrat (3111m). Auf diesen Grat kommt man nur im Winter, im Sommer geht es über einen Wanderweg direkt auf die Lötschenpasshütte. Oben gab es ein herrliches Panorama auf das königliche Bietschhorn, das das Lötschental massiv überragt. Weiterhin sah man zahlreiche Walliser Berge, von der Monte Rosa-Gruppe, über die Mischabel-Gruppe, Weisshorn, Zinalrothorn, Matterhorn usw. Vom Hockenhorngrat konnte man ausserdem gut ins Gasterntal in Richtung Kandersteg und Richtung Lötschenlücke blicken. Oben gibt es einen Winterwanderweg auf eine Aussichtsplattform. Er ist der höchste (und der kleinste?) Winterwanderweg in der Schweiz. Wieder mit der Bahn unten, führt ab Stafel ein weiterer Winterwanderweg in beide Richtungen zur Lauchernalp (ca. 4km) - hier kann man für kurze Zeit die Ruhe auf der Lauchernalp geniessen. Zum Schluss kann man nach Kippel laufen, oder wie wir direkt nach Wiler (7km). Allerdings ist der Winterwanderweg gleichzeitig eine Abfahrt und Schlittelpiste.
Walliser Bergkönige, u.a. markant Weisshorn, Zinalrothorn, Matterhorn, Mischabelgruppe
Blick Richtung frz. Alpen / Lötschenlücke mit Aletschorn
Bietschhorn - immer vor unseren Augen / Kleines Hockenhorn und Hockenhorn
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