Zu Ostern wollten wir trotz den nicht allzu guten Wetteraussichten noch eine Tour unternehmen. Wir fuhren nach Scharfenstein, um von dort nach Drebach zu laufen. In Drebach gibt es in jedem Frühling viele Wiesen voller wilder Krokusse, die viele Menschen anziehen. Wir querten in Scharfenstein die Zschopau und folgten der gelben Markierung. Wir liefen den Wiesenweg bzw. den Radwanderweg über einen Hügel hinweg und sahen auch schon bald Drebach. Wir schlenderten durch das lange Strassendorf und staunten über die vielen Frühlingskrokusse, die sich auf über sieben Hektar. Leider schien nicht die Sonne, somit waren die meisten Blüten geschlossen. Nach einer kurzen Rast in einer urigen Kneipe stiegen wir wieder Richtung Scharfenstein/Wolkenstein zwischen Erbgericht und der Methodistenkirche bergauf. In der Nähe des Bluterberges querten wir die Wolkensteiner Strasse und liefen weiter dem rot-markierten Wanderweg. Bald schon sieht man die Zschopau, an deren Hang wir wieder nach Scharfenstein zurückwanderten. Wir besuchten dann noch die Burg Scharfenstein, ein Kletter- und Klettersteiggebiet in der Region Wolkenstein und noch die Burg Wolkenstein. Mit der Zeit wurde das Wetter besser und es kamen die ersten Sonnenstrahlen durch.
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Montag, 5. April 2010
Samstag, 3. April 2010
Wanderung zum Schloss Lichtenwalde
Zu Ostern ging es auf langsameren Wegen ein wenig durch die Heimat. Auch hier ist es schön, wenn auch weniger steil und bergauf (äh... hügelauf). Die erste Warm-up-Tour ging von Falkenau aus (Richtung Freibad) und dann entlang einem Waldstück Richtung Frankenberg. Wir überquerten vor Frankenberg die Bundesstrasse und gingen dann zu einer kleinen Siedlung bei Altenhain und dann weiter entlang der Zschopau. Hier war 2002 das Hochwasser sehr stark - man sieht entlang des Weges am Fels manchmal eine Markierung. Entlang des Flusses gingen wir den Liederweg entlang - an der Seite findet man den Text von alten Liebesliedern :-) . Bald sahen wir dann die ersten Gasthöfe von Lichtenwalde. Nach einem guten Kaffee und Kuchen sind wir noch den kleinen Hügel zum Schloss Lichtenwalde hinauf. Für den Schlosspark und das Schloss muss man Eintritt zahlen - einen Teil des Schlossgartens und des Innenhofes kann man auch so besichtigen. Vor kurzem wurde das Schloss wiedereröffnet und erstrahl in neuem Glanz. Neben dem Schloss hat es noch ein kleines "Fressgässlein", wo man schön in der Sonne sein Bierchen trinken kann. Hier war unsere doch recht lange Wanderung zu Ende und wir nahmen den Zug nach Hause. Die Heimat ist auch sehr schön.
Häntzschelstiege - mein erster Mini-Klettersteig
Papa schlug schon vor unserer Ankunft einen Klettersteig vor, also hiess es, die Kletterausrüstung mitzunehmen. Der geplante Klettersteig hatte zwar noch geschlossen, aber wir fuhren kurzerhand in das Elbsandsteingebirge, wo es auch sog. "Stiegen" gibt - einige von ihnen können durchaus als Klettersteig eingestuft werden, auch wenn sie wirklich nicht gross sind. So auch unser Tagesziel: Die Häntzschelstiege.
Unsere Familie fuhr mit dem Auto bis nach Bad Schandau, wo wir wenig später unser Auto an die Strasse stellen. Dort trennten wir uns von den "Softies", die einen gemütlichen Rundweg bevorzugten. Papa und ich schwangen uns zunächst einen noch guten Wanderweg zu den Felsen empor, um dann schon bald über einige Treppen den Einstieg zur Häntzschelstieg zu erreichen. Hier hiess es, das Klettersteigset anzulegen und die ersten 2 Meter ungesichert bis zur ersten Stahlkette zu bewältigen. Dieser Bereich ist extra so gestaltet, um Leute abzuschrecken, die sich wahrscheinlich im weiteren Verlauf nicht wohl fühlen würden. Dann ging es immer senkrecht über Eisenstufen den Felsen entlang, hat man dies geschafft, wartet eine kleine ausgesetzte Passage. Das nächste Stück verläuft querend an der rechten Felswand entlang. Dann wird es luftig,wenn man vom rechten Fels zum linken Fels wechseln muss. Dann hat man schon fast den ersten Teil geschafft und darf erst einmal das tolle Panorama geniessen. Weiter geht es durch einen schmalen Kamin über Eisenstufen und eine Leiter. Rucksack müsste man ggf. hier absetzen. Dann gelangt man bald zum Felsplateau, über das man dann teilweise gesichert über Stahlseile, teilweise ungesichert den Wanderweg erreicht. Man benötigt ca. 30 Minuten für den Mini-Steig (ca. 100 Höhenmeter). Wir sahen ausser mir nur ein Mädchen, das gesichert war, alle anderen sind diesen Weg ohne Seil und Klettergurt gelaufen - warum auch immer... Ich würde die Ausrüstung dennoch empfehlen, stellenweise ist es recht ausgesetzt, tief und gefährlich.
Vom Klettersteig geht es dann immer weiter auf "normalen" Wanderwegen. Wir liefen entlang der Affensteine, der Idagrotte, Kuhstall und dem Lichtenhainer Wasserfall wieder zurück zum Ausgangspunkt. Bei der Idagrotte war der Weg teilweise auch ein wenig ausgesetzt, aber mit Haltegriffen gesichert. Am Ausgangspunkt trafen wir genau zur richtigen Zeit auf die anderen der Familie und fuhren wieder zurück.
Unsere Familie fuhr mit dem Auto bis nach Bad Schandau, wo wir wenig später unser Auto an die Strasse stellen. Dort trennten wir uns von den "Softies", die einen gemütlichen Rundweg bevorzugten. Papa und ich schwangen uns zunächst einen noch guten Wanderweg zu den Felsen empor, um dann schon bald über einige Treppen den Einstieg zur Häntzschelstieg zu erreichen. Hier hiess es, das Klettersteigset anzulegen und die ersten 2 Meter ungesichert bis zur ersten Stahlkette zu bewältigen. Dieser Bereich ist extra so gestaltet, um Leute abzuschrecken, die sich wahrscheinlich im weiteren Verlauf nicht wohl fühlen würden. Dann ging es immer senkrecht über Eisenstufen den Felsen entlang, hat man dies geschafft, wartet eine kleine ausgesetzte Passage. Das nächste Stück verläuft querend an der rechten Felswand entlang. Dann wird es luftig,wenn man vom rechten Fels zum linken Fels wechseln muss. Dann hat man schon fast den ersten Teil geschafft und darf erst einmal das tolle Panorama geniessen. Weiter geht es durch einen schmalen Kamin über Eisenstufen und eine Leiter. Rucksack müsste man ggf. hier absetzen. Dann gelangt man bald zum Felsplateau, über das man dann teilweise gesichert über Stahlseile, teilweise ungesichert den Wanderweg erreicht. Man benötigt ca. 30 Minuten für den Mini-Steig (ca. 100 Höhenmeter). Wir sahen ausser mir nur ein Mädchen, das gesichert war, alle anderen sind diesen Weg ohne Seil und Klettergurt gelaufen - warum auch immer... Ich würde die Ausrüstung dennoch empfehlen, stellenweise ist es recht ausgesetzt, tief und gefährlich.
Vom Klettersteig geht es dann immer weiter auf "normalen" Wanderwegen. Wir liefen entlang der Affensteine, der Idagrotte, Kuhstall und dem Lichtenhainer Wasserfall wieder zurück zum Ausgangspunkt. Bei der Idagrotte war der Weg teilweise auch ein wenig ausgesetzt, aber mit Haltegriffen gesichert. Am Ausgangspunkt trafen wir genau zur richtigen Zeit auf die anderen der Familie und fuhren wieder zurück.
Freitag, 2. April 2010
Gemütliche Osterwanderung in der Sächsischen Schweiz
Diesmal nicht die Schweizer Schweiz, sondern die Sächsische Schweiz. Sie ist nicht so weit weg von meiner Heimat und zu meiner Schande war ich sehr lange nicht mehr dort (als Teenager hatte ich andere Interessen als Wandern, was ja "sooo langweilig" ist ;-) ). Gut, dass sich das geändert hat und wir am Osterwochenende in die Sächsische Schweiz ins Kirnitzschtal zu einer Familienwanderung fuhren.
Am Parkplatz nahe des Lichtenhainer Wasserfalls (163 m.ü.M.) trennten sich Mama und ich von denen aus der Familie, die es höher hinaus trieb - auf einen kleinen Kletterstieg. Ich bevorzugte eine schöne, flache, aber lange Wanderung, bei der man noch Plauschen konnte. Wir starteten nach einem ersten Kaffee im Gasthaus am Lichtenhainer Wasserfall (alle halben Stunden zieht der Wirt hier persönlich an der Leine und das Wasser fliesst runter) liefen wir Richtung Kuhstall, eine eindrucksvolle Felsformation. Der Weg dauert nur ca. 20min und ist alles andere als schwer. Dann bestiegen wir die Himmelsleiter, um auf den Kuhstall (336 m.ü.M.) zu kommen. Das fand ich super, konnte man doch hier mitten durch die Sandsteinfelsen hinauflaufen. Von oben hatten wir einen guten Blick in die Umgebung, auch wenn das Wetter nicht so atemberaubend war. Auf der anderen Seite des Kuhstalls liefen wir wieder bergab und gönnten uns den zweiten Kaffee. Auf der anderen Seite liefen wir wieder bergab und ging dann einen Teil des Malerweges, ein Fernweg durch die Sächsische Schweiz, entlang zur Kirnitzschtalstrasse. Dort folgten wir dem Flösserweg (gekennzeichnet als schwierig, was er aber nicht ist) bis zur Neumannmühle (197 m.ü.M.). Wir liessen das drehende Mühlrad hinter uns und liefen einen schönen breiten Weg zum Zeughaus (238 m.ü.M.). Hier genossen wir unseren dritten Kaffee und unser Mittag in einer schönen Gaststätte (legt Wert auf vegetarische Gerichte). Zurück folgten wir einen etwas längeren Weg Richtung Kuhstall und kamen dann gut gelaunt und gestärkt am Wasserfall an, wo der Rest der Familie nicht mehr lange auf sich warten liess und uns von ihren Klettersteigerlebnissen berichtete.
Es war eine sehr schöne Wanderung, unschwer und gemütlich auf grossen und einfachen Wanderwegen. Auf dem Kuhstall gab es viele Leute, auf der gesamten Wanderung sahen wir nicht viele. Ich nehme an, sie verteilten sich relativ gut auf dem guten Wanderwegnetz. Das gute an der Strecke sind die zahlreichen Gasthöfe, wo man mindestens alle halben Stunden einen neuen Kaffee trinken kann. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Wanderung in der Sächsischen Schweiz!
Blicke vom Kuhstall in die Sächsische Schweiz
Kuhstall / Kirnitzschtalbahn
Sonntag, 12. April 2009
Wanderung im Schwarzwasssertal
Im Erzgebirge haben wir eine kleine Wanderung im Schwarzwassertal (Tal der Schwarzen Pockau) unternommen. Ausgangspunkt war Pobershau. Es geht zunächst über einen einfachen Wanderweg (T1) entlang der Schwarzen Pockau. Dieser Fluss ist - wie der Name sagt - dunkelgefärbt, was aus Mooren vom Erzgebirge stammt. Plötzlich tauchen auf dem Weg hohe Felsen auf (Nonnenfelsen, Teufelsmauer), auf denen auch geklettert wurde. Das letzte Teilstück, bevor man das Ziel Kühnhaide erreicht, ist in einem Wiesental.
Der Weg (T2) zurück führt uns über den sogenannten "Grünen Graben", der oberhalb des einfacheren Wanderwegs entlang eines Wasserlaufes verläuft (so wie die Levadas in Madeira). Nach ca. 2/3 erreicht man den Katzenstein (706m), einem Felsgestein, auf dem sich eine Aussichtsplattform befindet.
Das Wetter war sehr gut. Auf den Wegen waren stellenweise noch Altschneereste vorhanden. Bei dem Wanderweg beim Grünen Graben gab es teilweise grössere Wasseransammlungen, die rutschig werden können.
Der Weg (T2) zurück führt uns über den sogenannten "Grünen Graben", der oberhalb des einfacheren Wanderwegs entlang eines Wasserlaufes verläuft (so wie die Levadas in Madeira). Nach ca. 2/3 erreicht man den Katzenstein (706m), einem Felsgestein, auf dem sich eine Aussichtsplattform befindet.
Das Wetter war sehr gut. Auf den Wegen waren stellenweise noch Altschneereste vorhanden. Bei dem Wanderweg beim Grünen Graben gab es teilweise grössere Wasseransammlungen, die rutschig werden können.
Sonntag, 28. Dezember 2008
Pfaffenstein/Quirl
In einer zweiten Tour während der Weihnachtsfeiertage in Deutschland ging es ins Elbsandsteingebirge/Sächsische Schweiz auf den Pfaffenstein (434m). Der Weg ist nicht lang und gut über Stufen erreichbar. Man durchquert auch das sogenannte Nadelöhr, eine etwas engere Stelle, wo man auch mal den Kopf einziehen muss. Rund herum sieht man die vielen Klettergipfel des Elbsandsteingebirges. Bald erreicht man das Plateau des Pfaffensteins, wo sich ein Restaurant und ein Turm befinden. Wir liefen noch weiter bis zum Aussichtspunkt zur Barbarine, einem Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Es ist ein 42m hoher freistehender Felsen, der aussieht wie eine Stecknadel. Wegen des drohenden Absturzes des Kopfes der Stecknadel darf der Felsen seit 1975 nicht mehr bestiegen werden. Bergab führte uns dann der Klemmweg, der dann in den Malerweg mündet. Wir liefen dann noch um den Quirl (349m) und auf ihn hinauf, wo sich noch einige kleinere Höhlen befinden. Dann ging es allmählich wieder bergab zu unserem Ausgangspunkt.
Freitag, 26. Dezember 2008
Fichtelberg
Mit Papa ging es ins Erzgebirge zum Fichtelberg, der höchsten Erhebung (1215m) der ehemaligen DDR. Startpunkt war Oberwiesenthal, das ein bekannter Wintersportort ist und auch einige Grössen im Skispringen hervorgebracht hat (Jens Weissflog). Nach einer kurzen Aufwärmübung am kaputten Auto liefen wir die Strasse Richtung Rotes Vorwerk, wo der gespurte Winterwanderweg zum Fichtelberg schon ausgezeichntet war. Dann ging es gemütlich allmählich bergauf, bis wir den Gipfel erreichten. Anfangs war es neblig, dann jedoch zeigte sich uns die Winterlandschaft von seiner schönen Seite. Auf dem Gipfel gibt es eine Wetterstation und ein Gipfelrestaurant. Von oben kann man auch die Pisten per Ski hinabdüsen. Bergab ging es denselben Weg (alle anderen Sommerwege sind Pisten geworden). Der Weg ist ungefähr 6km lang. Alternativ lässt sich auch mit der Schwebebahn fahren.
Sonntag, 4. Mai 2008
Rundwanderung im Flöha-Gebiet
Mit der Heimat wählten wir ein heimisches - bislang von uns unerforschtes - Wandergebiet. Es ging in einer Rundwanderung ab Falkenau nach Augustusburg, von dort nach Erdmannsdorf, Flöha und zurück nach Falkenau. Leicht matschig, aber sonst nicht weiter schwierig verlief der Weg abwechslungsreich durch Wald und Feld. Ingesamt waren wir ca. 6 Stunden lang unterwegs, die Weglänge ist schwierig abzuschätzen.
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