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Sonntag, 12. Februar 2012

Seegfrörni

Seegefröni auf dem Pfäffikersee nach 6 Jahren. Wir genossen die Zeit auf dem See, es war ein tolles Gefühl. Alle Leute sahen sehr glücklich aus. Auch auf dem Hafen von Rapperswil war eine gute Stimmung. Der Hafen war seit 24 Jahren das erste Mal wieder zum Begehen freigegeben.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Donnerstag, 2. Juni 2011

Walensee Nordroute nach Quinten

Zunächst wollten wir eine Tour oberhalb von Braunwald unternehmen - entschlossen uns jedoch dann doch kurzfristig für eine trockenere und leichter zugängliche Tour am Walensee. Wir fuhren bis nach Ziegelbrücke und nahmen von dort das Postauto Richtung Amden. Es ging ein wenig harzig los, als wir die Bushaltestelle Fli, Seestern verpassten und uns sogleich in Amden befanden... Zum Glück kam nicht viel später wieder ein Postauto und beförderte uns bald zum Ausgangspunkt. Schon dort konnten wir erahnen, warum die Nordseite des Walensees auch Ostschweizer Riviera genannt wird: Die ersten Palmen und Bananenpflanzen und ja, auch die Sonne empfingen uns.

Wir liefen zunächst auf Asphalt an einer Badi vorbei und dann weiter entlang der grossen Felsen bis nach Betlis. Hier gibt es einige Tunnels, wo auch ein Auto vorbeikommen kann, und ggf. ist ein wenig auf Steinschlag zu achten. Schon bald hörten und sahen wir die Seerenbachfälle, wo wir einen kleinen Abstecher unternahmen. Der Rückweg erfolgte auf einem Zick-zack-Weg über eine kleinere Brücke. Weiter führt ein breiter, steiler Weg durch den Seerenwald. Bald folgt man dem Wegweiser "Quinten 40 Minuten exponierte Stellen gesichert" - hier ist ein wenig Vorsicht angesagt, aber wir empfanden es als unkritisch. Wenn man Glück hat, hat man von hier ein tolles Panorama auf See und Berge (leider hangen die Berge heute in den Wolken). Das autofreie Quinten selbst entzückt mit seinen hübschen Gebäuden, dem Seeflair, den "exotischeren" Früchten wie Kiwis, Feigen sowie grossen Rebhängen. Man fühlt sich kurz wie in den Ferien am Gardasee. Nach einer kurzen Rast liefen wir noch ein Stückchen am See entlang nach Au, das aber nicht sonderlich sehenswert ist.

Nach einer kurzen Kaffeepause in Quinten machten wir uns wieder mit dem Schiff und Zug bzw. S-Bahn zurück nach Zürich und kamen wieder im Alltag und im Hochnebel an.

Die Wege sind gut markiert und recht gut zu begehen, einzig beim Stück kurz vor Quinten ist ein wenig Vorsicht geboten (T2-T3). Wir waren ca. 3.5 Stunden unterwegs (300 Höhenmeter bergauf und bergab).

Kleine Bergziegen / Kiwi / Quinten
Katzi in Quinten / Quinten an der ostschweizerischen Riveria / Walensee

Sonntag, 17. April 2011

Zürichsee-Rundweg 1. Etappe: Zürich nach Rapperswil

Wenn in Zürich und Umgebung schon Marathon angesagt ist, dann machen wir unseren eigenen, zumindest fast einen und dann auch mit Wanderschuhen. Vor 2 Jahren sind wir bei der geplanten Tour in der Hälfte stecken geblieben, heute wollten wir es nachholen: Von Zürich nach Rapperswil. Wir planten den Weg über den Zürichsee-Rundweg 84 bzw. Panoramaweg von Zürich Rehalp bis nach Rapperswil.

Wir machten uns den Einstieg nicht so schwer und fuhren mit der Tram bis nach Rehalp. Von dort ist man recht schnell am Rumensee, Schübelweiher und Küsnachter Tobel. Dann geht es über Wald und vor allem über bunte Wiesen Richtung Herrliberg, wo man über prunktvolle Strassennamen wie "Aussichtsstrasse" mit noch glanzvolleren Häusern spaziert. Hier und da musste hier über Hartbelag gegangen werden, was nicht ganz so förderlich für so einen Marsch ist.

Wir liefen weiter den Weg, der gut gekennzeichnet war, Richtung der nächsten Orte Stölzli und Stäfa. Auf dem Weg hatten wir - wie der Name Panoramaweg vermuten mag - wunderbares Panorama auf den Züri-See und etwas weiter auch auf die umliegenden Berge im Zürcher Oberland und im Glarner Land. Leider war es etwas diesig, aber wir erahnten ein paar grössere Berge im Hintergrund. Der Weg war recht ähnlich, wir liefen an saftigen Wiesen mit wunderbaren gelben Frühlingsblumen (Raps, Butterblumen), glücklichen Kühen, die gerade ihr Grünfutter assen, vielen lustigen Hunden, Katzen und einigen anderen skurilen Weggenossen vorbei. Im Nachhinein war das das schönste an der Wanderung - der Blick nach links und rechts und dabei überraschende Dinge sehen.

In Feldbach war der Panorama-Weg vorbei und wir verliessen kurz den 84er-Weg, da wir nicht mehr auf einen Hügel laufen wollten, sondern in Sichtweite des Züri-Sees bleiben und direkt der Ausschildung nach Rapperswil folgen wollten. Von weiten konnten wir schon die Burg von Rappi sehen und die mittlerweile etwas lahmen Füsse freuten sich, bald am Ziel zu sein (naja, da waren es noch 1.5h, aber man hat das Ziel zumindest schon im Visir). Vor Rappi liefen wir noch an den noch schön werdenden Rebbergen vorbei, bevor wir dann in die Ortschaft eingebogen sind und uns dann nach dem Zieleinlauf einen Eiskaffee gönnten.

Insgesamt gibt es auf unmittelbarem Weg recht wenige Gelegenheiten um Einkehren. Es gibt ca. 2 Privatkliniken, die auch Cafeterias betreiben. Wir können die oberhalb von Meilen empfehlen. Ansonsten gibt es noch bei Herrliberg ein paar Restraurants in der Nähe, aber nicht direkt am Weg. Allerdings ist die Promi-Dichte recht hoch. Wer Glück hat, findet die Villa von Blocher und vom Formel 1-Fahrer Nick Heidfeld.

Wir waren erstaunt, wie schnell so ein Tag mit Laufen vorbei gehen kann. Es war lustig: sagten wir doch um 8.30h den entgegen kommenden Leuten "guten Morgen" und um 17.30h fast "guten Abend". Ein Tag und ca. 37 Kilometer on the hike und das fast nur gerade aus. Die nächsten Teile des Züri-Rundweges gehen von Rapperswil über den Obersee und dann nach Zürich auf der linken Seeuferseite zurück. Auch diese sind noch geplant, wenn auch nicht gerade alles zusammen an einem Tag.


Impressionen von der Wanderung - Kommentare fast nicht notwendig

Samstag, 19. Februar 2011

Maschgenkamm

Wir machten uns gg. 10h30 von der Tannenbodenalp auf die gut präparierten Winterwanderwege und kamen somit auch recht schnell aus dem Skizirkus. Erstes Ziel war die Skikantine Chrüz, die wir leicht bergauf laufend innerhalb einer halben Stunde erreichten. Dann traversierten wir wieder den Skizirkus und liefen diesmal recht steil bergauf und dann bergab zur Prodalp. Wieder ruhiger ging es dann teilweise über die Piste und teilweise über einen separaten Winterwanderweg zu einem Picknickplatz mit einer guten Aussicht zum kecken Spitzmeilen & Co. Dort ist auch ein Schild, das uns anzeigte, dass die Panüöl-Hütte geöffnet hatte und innerhalb 45 Minuten erreicht wird. Dorthin machten wir uns auf, rasteten kurz und nahmen die letzten 200 Höhenmeter bis zur Bergstation Maschgenkamm unter die Füsse. Auch dort waren die Wege ganz gut (T2). Eigentlich wollten wir mit dem Sessellift bis Seebenalp fahren und von dort zur Tannenbodenalp laufen, allerdings konnten wir leider schlecht von der Bergstation zum Sessellift gehen (nur Skibetrieb) - leider ein Nachteil für Nichtskifahrer. Somit war hier unsere Tour zu Ende und wir fuhren mit der Gondel nach Unterterzen. Insgesamt waren wir mit Pausen 4h unterwegs (700hm bergauf).

Sichelchamm / Maschgenkamm / Churfirsten
Spitzmeilen / Blick nach Oesterreich

Sonntag, 10. Oktober 2010

Leistchamm 2101m

Schnell dem Hochnebel entfliehen und ab in die Berge! Wir wählten eine gemütliche Wanderung ab Arvenbüel (1273m). Von dort aus ging es auf einfachem Weg bis zur Alp Looch, wo wir unseren ersten Kaffi nahmen. Dann weiter bis zu First, wo wir einen super Blick auf den Säntis hatten. Dann weiter etwas steiler - und leider auch recht schlammig und damit rutschig - auf den Gipfel. Der Gipfelanstieg zieht sich etwas, aber irgendwann ist man dann doch überraschend auf dem Gipfel auf 2101m. Wunderbare Aussicht auf den Walensee mit super Steilhang, Blick ins Glarnerland, Rigi und ganz weit weg konnten wir die Berner Oberländer ausmachen. Nach einer laaangen Pause in der Sonne (wir tankten die Sonne für die nächste Woche im Hochnebel) ging es abwärts den gleichen Weg. Den Kaffi gab es in der Alp Looch nun mittlerweile im Nebel, der sich in der Zwischenzeit schnell nach oben verzogen hatte. Am Ende flohen wir das zweite Mal dem Hochnebel, der sich mittlerweile ziemlich in Arvenbüel ausgebreitet hatte mit dem Postbus nach Hause (wo sich der Nebel aufgelöst hatte...). Zeitbedarf für die ca. 850 Höhenmeter ca. 5 Stunden. Es war eine schöne gemütliche Tour mit viel Sonne und guter Sicht!
Vor dem Gipfel Blick auf Churfirsten / Hochnebel zieht auf
Hochnebel - wie im Flugzeug / Säntis mächtig eingehüllt

Sonntag, 1. August 2010

Action auf dem Spitzmeilen (2501m)

Wir planten zunächt die Wanderung zur Spitzmeilenhütte (2087m) mit optionalen Aufstieg zum Spitzmeilen (2501m). Wir fuhren mit der ersten Gondel auf den Maschgenkamm und liefen zunächst bis Zigerfurgglen, von dort über den Höhenweg zur Spitzmeilenhütte (2.5h; T2). Die Spitzmeilenhütte ist eine der neueren und moderneren Hütten. Nach einem tollen Mandarinenkuchen unterhielten wir uns mit einigen Spitzmeilenberggängern über die "Verhältnisse" und liefen recht optimistisch weiter Richtung Spitzmeilen. Wir kamen immer näher an den eindrücklichen Berg bzw. dessen Gipfelaufbau. Auf der Rückseite konnten wir dann schon bald die Einstiegsstelle ausmachen. Wir beobachteten kurz das Treiben an der fast senkrechten Wand und starteten. Ich kehrte aber bald um und wartete einen Moment, versuchte es dann aber doch nochmal, diesmal ohne Rucksack. Das erste Stück mit der Eisenkette ist das schwierigste, man muss ziemlich hoch steigen und Tritte suchen. Die restlichen 30m geht es mit Hilfe von Fixseilen über Felsstufen weiter. Ggf. könnte man sich hier mit einem Y-Klettersteigseil/Karabiner "sichern". Aber schon bald hat man das Gipfelbuch erreicht, die restlichen Meter zum ausgesetzten Gipfel mit Gipfelkreuz schenkte ich mir, war schon genug Adrenalin. Dann hiess es auch schon bald wieder runtergehen bzw. rutschen oder was auch immer... Irgendwie sind wir dann doch unten angekommen. Man sollte auch auf Steinschlag achten, es kamen ein paar Steine runter. Sicherlich wäre es gut, darauf zu achten, dass niemand über einem läuft (das regelten wir mit Rufen und kameradschaftlichen Warten). Insgesamt würde ich die Passage mit T5 und II bewerten.
Ein wenig aufgeputscht ging es dann weiter Richtung Wissmeilen, der schnell erreicht ist und einen tollen Rundblick bietet. Bergab liefen wir dann den Wissmeilenpass, den ich mit T4 bewerte, auch hier braucht man stellenweise die Hände zum stützen. Warum dieser weiss-rot gekennzeichnet ist, ist mir ein Rätsel. Bald macht der Weg einen Rechtsknick und wir liefen bergab in Richtung SAC-Hütte Spitzmeilen, aber linkerhand des Madseelis. Hier war auch nochmal ein wenig Acht-geben auf dem Weg angesagt (T3), bis es dann auf einem normalen Weg weiterging bis zur Alp Fursch. Von dort geht es dann oberhalb der Alp Panüöl leicht bergauf zur Maschgenkamm-Bergstation (T1/T2), wo wir pünktlich (fast) die letzte Gondel ins Tal nahmen.

Insgesamt war es eine tolle Tour mit 1000 Höhenmetern bergauf und bergab, schönes Wetter, abwechslungsreich (T1-T5) und eine gute Herausforderung.
Unser Trainingsgebiet heute Spitzmeilen und Wissmilen / Spitzmeilen / Spitzmeilenhütte
Leckerer Kuchen in der Hütte / Blick Richtung Graubünden / Glärnisch
Alpen / Tödi / Churfirsten

Sonntag, 14. Februar 2010

Winterwandern auf dem Chäserrugg

Eigentlich wollten wir ja in der Nähe von Wildhaus Schneeschuhwandern gehen, allerdings hat uns der Hochnebel, der sich zäh bis 1600m hielt, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir brauchten mehrere Anläufe, bis wir uns dann letztendlich für eine kleine Winterwanderung auf dem Chäserrugg oberhalb der Nebelsuppe entschieden hatten. Hauptsache Sonne! Wir fuhren als kleine Minderheit ohne Skischuhe mit der Standseilbahn und der Gondel bis auf den Chäserrugg. Dort oben gab es einen kleinen planierten Wanderrundweg. Wir brauchten ca. 1 Stunde dafür. Dort gab es noch lustige Iglus und der Blick auf die unzähligen Berge war toll. Wir glaubten, sogar bis zu den hohen Engadiner Bergen schauen zu können. Nach einer kurzen Rast sind wir dann wieder nach Iltios gefahren. Von dort verlief noch ein schöner Winterwanderweg zur Sellamatt, wo wir uns noch eine heisse Schoggi gönnten. Wir liefen wieder gemütlich zurück und fuhren mit einer Schar kleiner Skiknirpse zurück nach Unterwasser. Das war ein gemütlicher und sonniger Sonntag.




Iglu-Loch / Blick Richtung Glarner Berge (u.a. Tödi mit Hut)
Churfirsten / Säntis (links)
Richtung Österreich/Liechtenstein
Bitte nicht fallen / Blick zurück