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Samstag, 2. Juli 2011

Rigi

Lange nicht mehr auf der Rigi gewesen, bergab gelaufen von dort bin ich auch noch nicht. Da auch das Wetter unsicher war, war die Rigi eine gute Wahl; konnten wir doch zur Not auch mit der Bergbahn nach unten fahren.

Gestartet sind wir 9h15 ab dem Bahnhof Arth-Goldau. Wir liefen zunächst über die Asphaltstrasse über einige Bauernhöfe und dann durch den Wald, wo wir auch das Dächli passierten. Weiter erreichten wir eine kleine Schutzhütte und dann ging es über Wiesen weiter bergauf über die Resti-Hütte, Obere und untere Schwändihütte zum Rigi Kulm. Mittlerweile hat es ganz schön zugezogen - der Wetterbericht war nicht so ganz treffsicher. Allerdings regnete sich die grosse Regenwolke über dem Restaurant auf der Rigi nicht ab, so dass wir uns entschlossen bergab nach Goldau zu wandern. Diesmal wählten wir den Weg über die andere Seite. Allerdings verliefen wir uns ein wenig und verpassten den Abzweig bei Rigi Staffel. Aber es war kein Problem, wir drehten nur eine Extra-Runde. Unser Weg verlief über First und Rigi Kaltbad und dann kamen wir auch schon bald an der o.g. Schutzhütte an und liefen wieder zurück über Dächli und der Asphaltstrasse. Das Wetter hat auch gehalten bzw. wurde immer besser. Wir waren ca. 6 Stunden ohne Pause unterwegs. 1300 Höhenmeter bergauf und bergab.

Kuh am Sonnen / Goldau / Schöne Hütte auf dem Weg
Zuger See

Sonntag, 1. Mai 2011

Jakobsweg von Einsiedeln nach Brunnen

Wieder stand eine gemütliche Tour auf dem Jakobsweg an. Er war uns schon sehr sympathisch und es müssen ja nicht immer viele Höhenmeter sein. Diesmal wollten wir die Strecke von Einsiedeln nach Brunnen laufen.

Der Weg verläuft zunächst sehr flach vom Kloster Einsiedeln zum Kloster Au (T1), dann weiter dem Strassenverlauf über Trachslau und Alpthal. Dann geht man über die Strasssenseite bergauf zum Haggenegg-Pass zu gelangen. 400 Höhenmeter bewältigt man, um dann auf 1414m zu stehen und dann beim Restaurant die Aussicht und einen Kaffee zu geniessen. Wir hatten das Glück und der einzige Regen erwischte uns genau dann, als wir im Restaurant sassen. Bergab Richtung Schwyz ging es dann doch recht steil durch den Wald und zum Glück hatten wir dann doch noch ein paar Stöcke auftreiben können.

Nach dem Wald geht man noch ein Stückchen durch Wiesen und dann ist man auch bald in Schwyz. Obwohl an den Bergen die Gewitterwolken klebten war in Schwyz schönes Wetter angesagt. Das letzte Teilstück war das wanderunfreundlichste: Es ging von Schwyz an der Strasse entlang nach Brunnen. Das hätten wir uns eigentlich schenken können, aber somit haben wir wenigstens die 25km voll gemacht.

Insgesamt waren wir mit Pausen (ca. 1 Stunde) ca. 8.5h unterwegs (530 Höhenmeter bergauf, 1000 Höhenmeter bergab). Die Wege sind einfach (T1-T2) und gut markiert. Die Aussicht ist prima und man hat die beiden Mythen immer vor oder neben sich.

Kloster Au / Die Mythen
Blümchen / Schwyz / Kapelle in Schwyz

Samstag, 9. April 2011

Stöcklichrüz

Ein wenig Ausdauer bitte. Das Wetter war traumhaft und schon stand die nächste Aktivität draussen an. Wir fuhren mit der S2 nach Lachen, liefen noch ein wenig durch das Städtchen und haben schon bald den "Einstieg" zum Aufstieg zum Stöcklichrüz ausgemacht. Es ging zunächst über Wiesen und entlang eines Baches immer recht steil bergauf. Nach den letzten Häusern beim Bräggerhof ging es dann nochmal bergauf an eine schöne Stelle, wo man eine gute Rast machen kann und einen guten Blick auf den Zürichsee hat. Von da aus ist das Stöcklichrüz in 1 Stunde zu erreichen und wir sahen es auch schon. Entlang einiger Hütten ging es immer bergauf. Am Gipfel selbst gibt es 3 Gipfelkreuze (was will man mehr) und man geniesst einen tollen Blick über die Albiskette, Zürichsee, Zürcher Oberland, Säntis, Glarner und Urner Alpen. Bergab liefen wir über Bräggerhof und dann (leider) die Strasse hinunter nach Lachen. Die 900 Höhenmeter bergauf und bergab bei 5 Stunden waren dann doch recht anstrengend für die Füsse, aber insgesamt ein prima Training. Es hat sich wirklich gelohnt heute.

Haus bei Lachen / Lachen / Gipfelkreuz
Alpenblick / Noch Gipfelkreuz

Samstag, 29. Januar 2011

Höhronen 1229m oder 3-Kantonstour

SAC Uto Sektionstour: Nachdem wir bereits in Biberbrugg die Schneeschuhe anlegen konnten, liefen wir durch den Wald über die Tomlislochhöchli weiter Richtung Dreiländerstein Zug/Zürich/Schwyz (ca. 400hm). Leider war der Zürichsee im Hochnebel - wir zum Glück drüber. Am Horizont konnte wir die Glarner Alpen und die Gipfel des Zürcher Oberlandes über dem Nebelmeer ausmachen. Nach einer Rast erfolgte der weitere Weg immer wieder leicht bergauf und bergab über Höhronen 1229m, Chlausenchappeli und Mangelihöhi. Bei der Mangelihöhi liefen wir nicht den kurzen Weg nach Menzingen, sondern über einen kleineren Hügel zu einer schönen Raststelle über dem Aegerisee, wo wir die Gipfelparade von Speer bis Rigi genossen. Dann ging es weiter bergab den offiziellen Wanderweg nach Menzingen. Insgesamt waren wir für die ca. 550 hm ca. 5.5h ohne Pausen unterwegs, die Wege sind technisch nicht schwer und meistens durch die Sommerwanderzeichen (gelb) und Wegweiser gekennzeichnet. Es war eine sehr schöne, gemütliche und abwechslungsreiche Schneeschuhtour über den Seen, über Hügel und vor allem über dem Hochnebel.




Aussicht gen Norden / Bachtel über dem Hochnebel / Nebelmeer über dem Zürichsee
Die Glarner / Aussicht gen Süden / Winteridylle
Winteridylle / Rigi

Sonntag, 10. Oktober 2010

Chli Aubrig 1642m

Kleine Tour am Nachmittag um dem Hochnebel zu entkommen. Gegen 14h15 liefen wir in Sattelegg (1200m) los. Den Weg kann man nicht verfehlen, es gibt genügend Wegweiser und rot-weisse Markierungen. Nur sahen wir nix drum herum, da wir entweder genau im Nebel oder drunter waren. Bei etwa der Hälfte des Weges gibt es eine Möglichkeit, links vom Hauptweg weg steil einen Hang hinauf direkt zum Gipfel zu gelangen (T3). Wir wählten den "normalen" Weg, der weiter oben am Gasthaus Wildegg vorbei führt. Nach 1h15 waren wir am Gipfel mit Gipfelkreuz sowie - buch und genossen die Sonne und die Aussicht - zum Glück waren wir knapp über der Nebelgrenze. Bald darauf ging es wieder denselben Weg zurück - diesmal im kompletten Nebel, der viel dichter geworden ist. Die Besteigung des Gross Aubrig war zeitlich nicht mehr drin. Die Wege sind durchgängig einfach zu begehen (T1-T2).




Gipfel noch im Nebel / Halo im Nebel / Glärnisch
Glarner / Mythensptizen / Nebel in den Bäumen
Glärnsich / Sonne!

Sonntag, 21. Februar 2010

Silberen

Ich habe mich einer immer grösser werdenden Gruppe angeschlossen, um am Sonntag eine Schneeschuhtour auf den Silberen (2319m) mit einer Bergschule zu unternehmen. Insgesamt waren es dann 29 Leute aufgeteilt auf 3 Bergführer. Wir teilten die Autos auf und fuhren entlang des Klöntaler Sees bis nach Hinter Richisau (1130m). Von dort liefen wir die Passstrasse und Wanderweg Richtung Pragelpass. Ca. 1 Stunde nach Beginn bogen wir linkerhand ab und liefen teilweise recht steil durch den Wald (hier sind die einzigen Stellen WT3). Kurz später lichten sich die Bäume und man läuft immer sanft aufsteigend Richtung Gipfel. Für die ca. 1200 Höhenmeter benötigten wir 4 Stunden, inkl. Pause. Oben bliess ein ziemlich frischer Wind, zum Glück hatte ich mir noch kurz vor der Tour eine Unterziehhose gekauft... Wir genossen zunächst das fantastische Panorama über Glärnisch, Bös Fulen, Tödi und Pilatus bei 1a Fernsicht - sogar bis nach Zürich konnten wir blicken. Unterhalb des Gipfelkreuzes im Windschatten machten wir eine kurze Pause, bevor es hiess abzusteigen. Dies geschah mehr oder wenig kontrolliert bzw. mal senkrecht auf Schneeschuhen, mal rollend bzw. sitzend. Kurz nach 4 Uhr erreichten wir wieder den Parkplatz, womit eine schöne, aber anstrengende Tour zu Ende ging. Fotos sind wiederum mit meiner Handy-Kamera aufgenommen worden.


Bergkette am Pragelpass / Berge werden sichtbar im Aufstieg
Schnee / Wir kommen immer höher, im Hintergrund Pilatus
Glärnisch / Druesberg

Sonntag, 24. Januar 2010

Der Tag hatte einiges zu BIETen...

Schon lange im Voraus geplant, ging es mit dem SAC Uto auf den Biet (1965m). Früh morgens spuckte das Postauto uns und viele andere Skifahrer in Weglosen an der Talstation Hoch Ybrig aus. Nach kurzer Stärkung montierten wir die Schneeschuhe und liefen zunächst links der Skipiste mehr oder weniger diretissima zur Schlittelpiste. Dieser folgten wir die nächsten 2-3 Kilometer durch den Wald bis wir dann wieder querfeldein die letzten 580 Meter zur Druesberghütte hinaufliefen. Hier kam dann auch die Sonne hinter Twäri-, Drues- und Forstberg hervor. Wir liefen dann hinter der Hütte entlang des kleinen gespurten Pfades linkerhand des Schülberges die Hügel langsam aufsteigend hinauf. Nach einem kurzen Zwischenhalt an einer Hütte erkannten wir schon bald den sanften Gipfel des Bietes. Oben hatten wir eine tolle Aussicht von Sihlsee, Glärnisch, Tödi über eine Vielzahl Zentralschweizer Gipfel und dem Vierwaldstätter See bis hin zum Finsteraarhorn. Für den Aufstieg von ca. 950 Höhenmetern benötigten wir ca. 3 Stunden inkl. Pausen.

Bergab liefen wir auf demselben Weg zurück, teilweise quer durch den hohen Schnee. Einige der Gruppe nahmen den Schlitten von der Hütte bis zur Talstation, ich aber traute meinen Füssen mehr als den Kufen... Nach 2 Stunden gesamt Abstiegszeit schafften wir es pünktlich zum nachmittäglichen Postauto zurück nach Einsiedeln.

Es war ein toller sonniger Tag in eine aussichtsreichen Umgebung. Der Biet bietet eine grandiose Aussicht. Da sich meine Digitalkamera auf Fernreise befindet, habe ich mich mit meiner Handykamera versucht. Leider bietet sie alles andere als qualitativ hochwertige Bilder, so dass ich nur einige wenige Bilder posten kann.


Zentralschweiz / Glärnisch im Hintergrund
Forstberg und Druesberg (alles Gipfelbilder)

Samstag, 16. Januar 2010

Morgartenberg

Wir entschlossen uns, die Nebeldecke hinter bzw. unter uns zu lassen und fuhren zum einigermassen sonnensicheren Rothenthurm. Von dort wollten wir mit den Schneeschuhen nach Sattel laufen. Anfangs ein wenig unsicher und orientierungslos liefen wir zunächst den Spuren entlang bis nach Hasenmatt, dann weiter zwischen den Bauernhöfen und kleineren Hügeln nach Flue und schliesslich auf der Strasse entlang bis nach Sattel. Hier machte sich nun der Nebel breit, der nun immer höher kam.

Nach einer kurzen Stärkung liefen wir zunächst denselben Weg zurück, dann steil hinauf bei den Gehöfen Richtung Morgartenberg und dann auf dem Sommerwanderweg hinauf auf den Morgartenberg (1244m). Vom Gipfel präsentierten sich die Zentralschweizer Alpen über dem Wolkenmeer und vor den aufkommenden Wolken aus dem Westen. Bergab liefen wir über den Finsterenwald den Sommerweg (teilweise markiert, aber gut gespurt) und später den Schlittelweg entlang wieder zurück nach Rothenthurm.

Es war eine sehr schöne, teils sonnige, teils neblige Schneeschuhtour im einfachen Gelände mit ca. 550 Höhenmeter in Auf- und Abstieg. Dank geht nochmal an meine Tourenpartnerin für die Sonnenbrille.




Nebellandschaft - rechts unten befindet sich Sattel
Auf dem Morgartenberg - langsam verhüllt sich der Himmel
Richtung Osten vom Morgartenberg - Nebel

Samstag, 9. Januar 2010

Schaufensterbummel in Einsiedeln

Mit unserem Besuch aus Australien machten wir uns auf nach Einsiedeln. Wir statteten dem Kloster und dem Pferdegehöf einen kurzen Besuch ab und schlenderten dann entlang der kleinen Einkaufsstrasse zu einer netten Konditorei. Dort genehmigten wir uns ein leckeres zweites Frühstück und plauderten und plauderten. Die unten stehenden Fotos zeigen die lustige und liebevolle Schaufenstergestaltung der Konditoreien und der anderen Geschäfte.